Für ein gerechtes Miteinander: unser Zusammenleben solidarisch gestalten, bürgerschaftliches Engagement unterstützen

Soziale Sicherheit ist eine Bedingung für den inneren Frieden unserer Gesellschaft und eine Voraussetzung für Kreativität und Zuversicht. Wir leben in einem wohlhabenden Land und wollen, dass alle an diesem Wohlstand gerecht beteiligt werden. Niemand darf aufgrund von Alter, Geschlecht, Behinderung oder Herkunft ausgeschlossen werden. Wer auf Hilfe angewiesen ist, der soll die nötige Unterstützung unkompliziert, dezentral, individuell auf seine*ihre Bedürfnisse angepasst bekommen. Jede*r von uns kann in eine Notlage kommen und braucht dann die Sicherheit, dass ihm respektvoll auf Augenhöhe begegnet wird. Nur gemeinsam können wir uns gegenseitig soziale Sicherheit geben. Bürgerschaftliches Engagement ist dabei unverzichtbar und verdient mehr Unterstützung und Anerkennung.

Soziale Gerechtigkeit im Landkreis – ist das machbar?

Wir Grüne setzen uns ein:

  • Für die Einführung eines Sozialpasses, der Vergünstigungen im ÖPNV gewährt und den Eintritt in Schwimmbad oder bei kulturellen Veranstaltungen deutlich ermäßigt.
  • Für mehr bezahlbaren Wohnraum durch die Initiierung und Unterstützung kommunaler Projekte zum einkommensorientierten Wohnungsbau.
  • Für eine ausreichende Förderung von wohnortnaher Krippen- und Kindergartenversorgung mit familienfreundlichen Betreuungszeiten.
  • Für ein ausgewogenes und gutes Essen an den Kreisschulen, das sich alle leisten können!
  • Für den Ausbau von Schulsozialarbeit und Ganztagsbetreuung.
  • Für eine qualitativ hochwertige, bedarfsgerechte und flächendeckende medizinische Versorgung im ganzen Landkreis.
  • Für schnellere und unbürokratischere Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Eltern in familiären Belastungssituationen.
  • Für eine Förderung des flächendeckenden Ausbaus von Familienstützpunkten.
  • Für mehr Perspektiven, damit alle auch im Alter in unseren Heimatgemeinden in Würde selbstbestimmt leben können, z.B. durch die Schaffung und Förderung selbstbestimmter Wohnformen.
  • Für barrierefreie Zugänge zu allen Einrichtungen des Landkreises.
  • Für stärkere Bemühungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in allen Arbeitsfeldern des Landkreises.

Grundlage für all das ist für alle Bürger*innen vom Kind bis zur Seniorin eine Kultur des Gehörtwerdens und der Mitbeteiligung.

Wir unterstützen deswegen die Gründung und Förderung von Senior*innenbeiräten, von Behindertenbeiräten und Ausländerbeiräten sowie alle Bestrebungen der politischen Selbstorganisation von Jugendlichen.

Wir setzen uns für die Einrichtung eines Ombudsrats gegen Diskriminierung nach dem Vorbild der Stadt auch im Landkreis Würzburg ein.