Flächenfraßspaziergang in Ochsenfurt

Am Samstag, den 15.02.202, fand die Begehung des Dümmersberg statt.

Unter den 50 Personen waren unsere spezial Gäste Karen Heußner (Landratskanditatin) und Christian Zwanziger (MdL) unsere zwei Stadträte Britta Huber und Josef Meixner dazu noch unsere Stadtratskandidaten von der Grünen Jan Kohlhepp, Thomas Lauer, Iris Eisemann-Tappe, Oliver Steiner, Werner Binnen und Christine Ruhl. Außerdem noch drei Gäste von der SPD und eine von der CSU und mehrere Ortsansässige Landwirte sowie Bewohner aus Ochsenfurter.

Am Dümmersberg soll ein 27 Fußballfelder großes Wohngebiet für 1000-1400 Bewohnern entstehen, dazu noch eine Gewerbegebiet Erweiterung in Hohestadt. Außerdem soll eine Umgehungsstraße über Hohestadt führen bis zur B13 Richtung Uffenheim. Letzteres würde massive Verkehrsprobleme in Hohestadt, Westsiedlung , Südtangente und Lehmsteige (Ev. Kirche) verursachen. (evt. auch in der Klinge).

Was viele nicht wussten, ist das es diese drei Teilprojekte nur komplett und im vollen Umfang geben kann, da die BayernGrund (Dienstleister Zwischenfinanzierung) das Projekt nur komplett oder garnicht abwickelt. Dazu muss es auch innerhalb von 15 Jahren abgewickelt und Realisiert sein, dabei wird die Archäologische Begutachtung schon alleine Schätzungen zufolge 5 Jahre dauern.

Dabei kamen mehrere Fragen auf zu den Themen: Enteignung von Grundbesitzer (unter anderem auch Landwirte), Archäologische Ausgrabungen, Landwirtschaftliche Wege, Ausgleichsfläche für Landwirte, Verkehrswege (über Hohestadt, Dümmersberg und Klinge!), ÖPMV, Kindergarten, Stromversorgung, Wasserversorgung, usw.

Alle sind am Ende zum Schluss gekommen, dass die Dimension einfach nur Wahnsinn währe und dieses Baugebiet an dieser Stelle NICHT realisiert werden darf. Lieber sollten die landwirtschaftlichen Flächen und die bestehende Biotope erhalten bleiben.

von links nach rechts: Britta Huber, Christian Zwanziger, Karen Heußner, Thomas Lauer, Stefan Rettner, Josef Meixner und Jan Kohlhepp

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